Die Umwelt und ihre Entwicklung haben in mehreren Millionen Jahren das menschliche Auge geformt und unsere Reaktionen auf das umgebende Licht bestimmt.
2 Faktoren sind für die gute Wahrnehmung der Farben entscheidend
Die Wahrnehmung des Lichts durch das Auge :
Das Auge sieht die Farben in differenzierter Form. Jeder Farbe ist eine Wellenlänge zugeordnet, die wir mehr oder weniger gut wahrnehmen. So sind wir für die gelbe Farbe besonders empfindlich, während unsere Empfindlichkeit bei blauen und roten Farbtönen geringer ist.
Wahrnehmung der Farben durch das menschliche Auge:
Die Natur des Lichts : Durch das Licht werden die Farben sichtbar
Eine blaue Oberfläche reflektiert zum Beispiel nur die blaue Farbe. Wenn man daher durch einen Straßentunnel führt, der von orangefarbenen Lampen beleuchtet wird, erscheint einem ein blaues Fahrzeug als schwarz. Diese Art der Beleuchtung enthält in der Tat keinerlei blaue Anteile und da die blaue Karosserie des fraglichen Wagens folglich keine Wellenlänge reflektiert, wird sie vom Auge als schwarz wahrgenommen.
Das gleich Phänomen ereignet sich im zahnmedizinischen Bereich und insbesondere bei der Auswahl eines Farbtons unter künstlichem Licht : Das Fehlen bestimmter Farben in diesem Licht (z. B. blau) verändert die Wahrnehmung des natürlichen Farbtons des Zahns und der Musterpalette durch den Arzt oder Techniker und es besteht die Gefahr, da ein falscher Farbton ausgewählt wird. Wenn der Patient seinen knstlichen Zahn dann aber im natürlichen Licht betrachtet, wird er einen Unterschied zum Farbton seiner echten Zähne feststellen
Die Art des Lichts wird durch zwei Messungen beschrieben
Der Index der Farbwiedergabe (IRC), ausgedrückt in Prozent : Der Index 100 bedeutet, da das jeweilige Licht 100 % der vorhandenen Farben enthält. Das Tageslicht hat einen Index von 100.
Die Farbtemperatur, gemessen in Grad Kelvin. Je höher dieser Wert ist, um höhere Mengen an Farbe sind in dem jeweiligen Licht enthalten.
So ist das Tageslicht, das sich im Verlaufe des Tages ändert, in den internationalen Normen definiert mit 6500 K und einem IRC von 100 %.
Das künstliche Licht in der Praxis oder im Zahnlabor wird nach DIN 67 505 wie folgt definiert :
Es muß ein Maximum der für das Auge sichtbaren Farben enthalten (IRC mindestens 90)
Es muß ebenso wie das Tageslicht sehr weiß sein (mindestens 5000 K)
Wellenlänge und Farbtemperatur
Die obere Kurve auf der nachstehenden Grafik beschreibt ein Licht mit hoher Farbtemperatur (> 5000 K). Der Verlauf dieser flachen Kurve gibt an, da hier alle Farben in gleichen Mengen vorhanden sind.
Die untere Kurve ist dagegen repräsentativ für ein Licht, das praktisch kein Violett enthält. Im Bereich der blauen und violetten Farbtöne weist die Kurve relativ geringe Werte nach (< 1000 K) dafür aber recht hohe Werte bei den gelben und roten Farben. So sieht zum Beispiel das Ergebnis einer gelb leuchtenden Lampe aus.
Bei dem unteren Licht sieht das Auge
schlecht die Blautöne : Es gibt wenig davon im Licht und das menschliche Auge sieht sie schlecht
gut die Gelbtöne : Es gibt ziemlich viel davon im Licht und das menschliche Auge sieht sie gut
gut die Rotötne : Obwohl sie vom Auge nicht besonders gut wahrgenommen werden, sind in diesem Licht genügend davon vorhanden
Wie wird das Licht vom Auge gesehen ?
Die Umwelt und ihre Entwicklung haben in mehreren Millionen Jahren das menschliche Auge geformt und unsere Reaktionen auf das umgebende Licht bestimmt.
2 Faktoren sind für die gute Wahrnehmung der Farben entscheidend
Die Wahrnehmung des Lichts durch das Auge :
Das Auge sieht die Farben in differenzierter Form. Jeder Farbe ist eine Wellenlänge zugeordnet, die wir mehr oder weniger gut wahrnehmen. So sind wir für die gelbe Farbe besonders empfindlich, während unsere Empfindlichkeit bei blauen und roten Farbtönen geringer ist.
Wahrnehmung der Farben durch das menschliche Auge:

Die Natur des Lichts : Durch das Licht werden die Farben sichtbar
Eine blaue Oberfläche reflektiert zum Beispiel nur die blaue Farbe. Wenn man daher durch einen Straßentunnel führt, der von orangefarbenen Lampen beleuchtet wird, erscheint einem ein blaues Fahrzeug als schwarz. Diese Art der Beleuchtung enthält in der Tat keinerlei blaue Anteile und da die blaue Karosserie des fraglichen Wagens folglich keine Wellenlänge reflektiert, wird sie vom Auge als schwarz wahrgenommen.
Das gleich Phänomen ereignet sich im zahnmedizinischen Bereich und insbesondere bei der Auswahl eines Farbtons unter künstlichem Licht : Das Fehlen bestimmter Farben in diesem Licht (z. B. blau) verändert die Wahrnehmung des natürlichen Farbtons des Zahns und der Musterpalette durch den Arzt oder Techniker und es besteht die Gefahr, da ein falscher Farbton ausgewählt wird. Wenn der Patient seinen knstlichen Zahn dann aber im natürlichen Licht betrachtet, wird er einen Unterschied zum Farbton seiner echten Zähne feststellen
Die Art des Lichts wird durch zwei Messungen beschrieben
So ist das Tageslicht, das sich im Verlaufe des Tages ändert, in den internationalen Normen definiert mit 6500 K und einem IRC von 100 %.
Das künstliche Licht in der Praxis oder im Zahnlabor wird nach DIN 67 505 wie folgt definiert :
Wellenlänge und Farbtemperatur
Die obere Kurve auf der nachstehenden Grafik beschreibt ein Licht mit hoher Farbtemperatur (> 5000 K). Der Verlauf dieser flachen Kurve gibt an, da hier alle Farben in gleichen Mengen vorhanden sind.
Die untere Kurve ist dagegen repräsentativ für ein Licht, das praktisch kein Violett enthält. Im Bereich der blauen und violetten Farbtöne weist die Kurve relativ geringe Werte nach (< 1000 K) dafür aber recht hohe Werte bei den gelben und roten Farben. So sieht zum Beispiel das Ergebnis einer gelb leuchtenden Lampe aus.
Bei dem unteren Licht sieht das Auge